Branche

Mehr Gäste für Restaurants und Cafés

In keiner Branche ist die Strecke zwischen Suche und Entscheidung so kurz — und in keiner entscheidet so viel, bevor jemand Ihre Website überhaupt gesehen hat.

Karten-Block Sterne vor dem Klick Öffnungszeiten Fotos

Die Ausgangslage

Zwanzig Minuten, nicht zwanzig Tage

Ein Handwerkskunde vergleicht über Wochen. Ein Gast entscheidet in zwanzig Minuten. Er steht in der Stadt, hat Hunger, tippt „italienisch in der Nähe" — und sitzt eine halbe Stunde später irgendwo. Meist bei einem der ersten drei Ergebnisse.

Das macht Gastronomie zur Branche mit der kürzesten Entscheidungsstrecke überhaupt. Es gibt keinen Angebotsvergleich, keine Bedenkzeit, keinen zweiten Besuch der Website. Es gibt einen Blick auf eine Liste und einen Klick.

Daraus folgt etwas Unbequemes: Fast alles, was zählt, passiert außerhalb Ihrer Website. Der Gast sieht Ihren Namen, Ihre Sterne, ein Foto und ob gerade geöffnet ist — und hat entschieden. Ihre schöne Startseite ist im besten Fall die Bestätigung, oft sieht er sie nie.

Wo die Entscheidung fällt

Der Karten-Block ist nicht ein Kanal — er ist das Ergebnis

Wer „Restaurant Ludwigsburg" sucht, bekommt die Karte mit drei Einträgen. Darunter beginnen organische Treffer, die in dieser Branche kaum jemand erreicht. Man scrollt nicht weiter, wenn oben schon drei Lokale mit Bildern, Sternen und Entfernung stehen.

Für Sie heißt das: Ihr Google-Unternehmensprofil ist Ihre wichtigste Seite, nicht Ihre Website. Es entscheidet, ob Sie überhaupt zur Auswahl gehören. Und es ist der Teil, den die meisten Betriebe einmal angelegt und danach nie wieder angefasst haben.

Warum es nur drei Plätze sind, steht unter Warum Platz 1 anders ist als Platz 4.

Der stärkste Einzelfaktor

Sterne entscheiden, bevor jemand klickt

In der Ergebnisliste steht Ihre Bewertung direkt neben Ihrem Namen. Der Gast vergleicht 4,1 mit 4,6, ohne eine einzige Rezension gelesen zu haben. Diese Zahl ist damit das erste und oft einzige Argument, das Sie abgeben.

Gastronomie hat dabei ein Verzerrungsproblem, das andere Branchen nicht kennen. Gäste bewerten von selbst — aber am zuverlässigsten dann, wenn etwas schiefging. Wer zufrieden war, isst auf, zahlt und geht. Wer vierzig Minuten auf die Vorspeise gewartet hat, schreibt noch am selben Abend.

Wenn Sie nicht aktiv um Bewertungen bitten, bildet Ihr Schnitt deshalb nicht Ihre Küche ab, sondern Ihre schlechten Abende. Das lässt sich korrigieren, aber nur aktiv: ein Hinweis auf der Rechnung, ein QR-Code auf dem Tisch, eine Bitte beim Verabschieden.

Und: Auf Kritik antworten. Eine sachliche Antwort unter einer schlechten Bewertung liest der nächste Gast mit — und sie wirkt oft stärker als die Bewertung selbst.

Der teuerste Fehler

Falsche Öffnungszeiten kosten jeden Tag Gäste

Google zeigt neben Ihrem Namen „Geöffnet" oder „Geschlossen". Das ist keine Nebeninformation, das ist ein Filter: Wer „geschlossen" liest, klickt nicht.

Zwei Fehler passieren dabei ständig, und beide kosten sofort:

Das ist zehn Minuten Arbeit im Quartal und der wahrscheinlich höchste Stundenlohn in Ihrem Betrieb.

Bilder

Wer keine Fotos einstellt, wird von fremden repräsentiert

Gäste laden Bilder hoch. Verwackelt, bei schlechtem Licht, der halbe Teller schon gegessen. Diese Fotos erscheinen in Ihrem Profil — und wenn Sie selbst wenige oder alte eingestellt haben, stehen sie weit vorn.

Sie können fremde Fotos nicht löschen. Sie können nur eigene dagegensetzen: den Gastraum bei Abendlicht, drei, vier Gerichte, die Terrasse, die Speisekarte. Regelmäßig nachlegen, weil Google neuere Bilder bevorzugt zeigt.

In keiner anderen Branche entscheidet ein einzelnes Bild so direkt über einen Besuch.

Der Inhalt, den Sie schon haben

Die Speisekarte gehört auf die Seite, nicht in ein PDF

Die häufigste Lösung ist eine PDF-Datei. Auf dem Handy heißt das: laden, zoomen, schieben — die Hälfte der Gäste bricht ab. Und für Google und für Sprachmodelle ist der Inhalt schlecht bis gar nicht lesbar.

Als echter Text auf der Seite ist die Karte dagegen der beste Inhalt, den ein Restaurant besitzt. Jedes Gericht ist ein Suchbegriff. „Schwäbische Maultaschen Ludwigsburg", „vegane Pizza Bietigheim", „Mittagstisch in der Nähe" — das sind Suchen mit klarer Absicht und wenig Wettbewerb, und Sie beantworten sie mit Inhalten, die Sie ohnehin haben.

Dasselbe gilt für die Fragen dahinter: Gibt es glutenfreie Gerichte? Kann man draußen sitzen? Ist der Laden für Kinderwagen zugänglich? Wer darauf antwortet, wird für diese Suchen gefunden — und beantwortet nebenbei die Fragen, die sonst am Telefon gestellt werden.

Was wir Ihnen abraten

Anzeigen lohnen sich in der Gastronomie selten

Bei den meisten Betrieben rechnet sich Klickpreis-Werbung hier nicht. Der Deckungsbeitrag pro Gast ist zu niedrig, um mehrere Euro pro Klick zu tragen — und viele Klicks kommen von Leuten, die ohnehin schon in der Nähe waren.

Was in der Gastronomie wirkt, kostet kein Budget, sondern Aufmerksamkeit: ein gepflegtes Profil, aktuelle Öffnungszeiten, eigene Fotos, systematisch gesammelte Bewertungen und eine lesbare Karte. Das ist unspektakulär und es ist der Grund, warum wir hier ungern Anzeigen verkaufen.

Ausnahmen gibt es: ein neues Lokal in den ersten Monaten, ein Event, ein Mittagsangebot mit klarer Marge. Dann sagen wir es.

Wie steht Ihr Lokal in der Karte?

Wir sehen uns an, welche Lokale bei Ihren Suchen im Karten-Block stehen, wie Ihr Profil dagegen dasteht — Sterne, Fotos, Öffnungszeiten, Aktualität — und wo Sie in Ihrem Umkreis nicht auftauchen. Auswertung innerhalb von 24 Stunden, kostenlos.

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